An der Aktion „Saubere Landschaft“ haben zahlreiche Endorfer und unsere ukrainischen Flüchtlinge fleißig mitgewirkt. Viele haben auf eigene Faust und völlig selbstständig die Wiesen, Wege und Plätze von Unrat befreit. Man sieht es, denn manche Gebietsabschnitte sind bereits merklich sauberer geworden. Auch jetzt kann man noch beim Spaziergang in der Natur liegen gebliebenen Müll mitnehmen. Umweltschutz hat kein Ablaufdatum. Deshalb am besten ganzjährig mit offenen Augen und einer Mülltüte durch die Natur gehen. Hierbei bitte nahe bei den Wegen bleiben, um die austreibende Natur zu schützen und brütende Vögel nicht zu stören. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden!
Die Fotos der Teilnehmer, die uns zugeschickt wurden, dürfen wir hier veröffentlichen.
Hier sind paar Tipps vom Bund für Umwelt und Naturschutz zum Müllsammeln:
Bienenwachstücher sind eine umweltfreundliche Alternative zu Frischhalte- oder Alufolie, um eine Salatschüssel abzudecken oder das Pausenbrot zu verpacken. Beim Ferienprogramm des Gartenbauvereins Bad Endorf konnten die Kinder solche Bienenwachstücher selbst herstellen.
Als erstes musste hierfür ein schöner Stoff aus Baumwolle ausgesucht werden. Mit der Zick-Zack-Schere in Form geschnitten, fransen die Kanten nicht so schnell aus. Anschließend wurde von den Kindern das Bienenwachs vom Imker in feine Späne gehobelt und auf dem Stoff verteilt. Nun musste das Baumwolltuch mit dem Wachs nur noch zwischen Backpapier gelegt und gebügelt werden. Das Wachs schmilzt dadurch in das Gewebe hinein und macht es feuchtigkeitsabweisend und dicht. Eine ganze Reihe bunter Wachstücher sind so an zwei Nachmittagen entstanden. Zum Abschluss des Ferienprogramms gab es für die Kinder noch die Möglichkeit bei einem Spiel sich auszutoben.
Im Herbst 2019 stellte der Gartenbauverein Bad Endorf den Baum des Jahres vor: die Robinie. Es handelt sich dabei um einen anspruchslosen Laubbaum, der auch auf sehr trockenen Standorten wächst und von Mai bis Juni üppig blüht. Damit liefert er den Bienen wichtigen Nektar und dem Menschen einen Zukunftsbaum, der auch die immer häufiger auftretenden trockenen Hitzesommer gut übersteht.
Eine junge Robinie wurde vom Gartenbauverein zur Verfügung gestellt und konnte gewonnen werden. Nun wächst das Bäumchen bei Monika Fischer, die unter den Einsendungen ausgewählt wurde. Wir wünschen gutes Gedeihen.
Andreas Schiebel
Auf dem Foto: Übergabe des Bäumchens an Monika Fischer durch Vorstand am 20.11.20
Ein gesunder, ertragreich wachsender Obstbaum muss von Anfang an sachgerecht geschnitten werden. Referent Erwin Pimmer erklärte beim alljährlichen Baumschneidekurs für Anfänger und Fortgeschrittene die wesentlichen Grundlagen der Schnitttechnik. Die Veranstaltung fand bei der evangelischen Kirche statt, wo die Schnittarbeiten an verschieden alten Obstbäumen praktisch durchgeführt wurden. Auch das richtige Setzen und der sogenannte Pflanzschnitt konnten an einem Jungbaum gezeigt werden.
die Vorstandschaft hat auf Grund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus entschieden, die geplannte JHV von 20.03.20 auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Über einen neuen Termin werden wir Sie über den Endorfer und die Tageszeitung informieren.
Sind Kraut und Rüben langweilig auf dem Teller? Nein, auf keinen Fall!
Aus diesem Gemüse zauberte die Biogärtnerin Elisabeth Kirchhuber aus Vogtareuth gemeinsam mit den Teilnehmerinnen beim Workshop Paprikakraut, Gemüsebrühpaste und Sauerkraut. Sie zeigte, wie mit kurzer Bearbeitungszeit, jeder diese Köstlichkeiten herstellen kann.
Der Umgang mit Lebensmitteln aus der Region ist überall im Gespräch. Hier hörten die Teilnehmerinnen beim Putzen des Gemüses Informationen über den Anbau in der Gärtnerei, tauschten Erfahrungen und Rezepte aus.
Die Teilnehmerinnen stellten aus Kraut und Rüben Köstlichkeiten her
Die Gemüsebrühpaste war schnell hergestellt und ist ohne Kühlung, Einkochen und künstliche Zusatzstoffe haltbar. Das Biogemüse für Paprikakraut und Sauerkraut wurde gehobelt und in Gläser und einen Tontopf abgefüllt. Es benötigt noch seine Zeit, weil es fermentiert.
Das Fermentieren ist eine der ältesten Konservierungsmethoden, um Gemüse haltbar zu machen. Das Besondere am Fermentieren ist, dass das Gemüse nicht erhitzt wird, keine Energie für z.B. Einkochen benötigt wird und alle Nährstoffe erhalten bleiben. Bei diesem Prozess entstehen Milchsäurebakterien, die eine gesunde Darmflora unterstützen.
Beim gemeinsamen Plausch genossen wir Gemüse-Aufstriche, die fertige mitgebrachte Paprikakraut, Kürbis in einer interessanten Variation und mit Kräutern aromatisiertes Wasser. Wir werden uns noch einige Wochen an den Workshop erinnern, wenn wir die Gemüsebrühpaste nutzen und erstmalig unser eingelegtes Kraut probieren.
Im
März 2019 informierten sich die Teilnehmer über Grundlagen der
Baumerziehung.
Um
langlebige Obstgehölze zu erhalten, beginnt man mit der Überlegung:
für welchen Zweck möchte ich den Baum, Tafelobst oder Mostobst und
wieviel Platz habe ich. Danach entscheidet man, welchen Baum man
wählt. Die richtige Unterlage und veredelter Reisig ist eine
wichtige Grundvoraussetzung. Gute Beratung bekommt man dazu bei
Baumschulen.
Der
Kronenschnitt wurde an den jungen Bäumen am Weg zum Gewerbegebiet
gezeigt. Im Vordergrund steht in den ersten Jahren nicht der
Fruchtertrag, sondern ein zügiger Aufbau des Kronengerüsts. In den
ersten Jahren nach der Pflanzung sollten Obsthochstämme einem
straffen jährlichen Schnitt unterworfen werden, damit ihre
Wüchsigkeit gefördert wird. Unterbleibt der Schnitt in den ersten
Jahren, tragen die Bäume unter Umständen zwar schneller erste
Früchte, kümmern allerdings im Wachstum oder haben in den Ästen
nicht genug Kraft, um diese zu tragen. Der regelmäßige jährliche
Erziehungsschnitt in den ersten Jahren fördert nicht nur das
Wachstum, sondern vor allem den Aufbau eines langfristig stabilen
Kronengerüstes und die Entwicklung breiter, gut
belichteter/belüfteter und gut beerntbarer Baumkronen. Als
Kronenform für Hochstämme hat sich die so genannte Pyramidenkrone
bewährt – bestehend aus der Stammverlängerung und drei bis vier
gut verteilten Leitästen beziehungsweise Gerüstästen, an denen
wiederum Seitenäste und Fruchtholz angeordnet sind.
Herr Pimmer beantwortete
die vielen Fragen der Teilnehmer. Zum Ausklang gab es noch einen
Erfahrungsaustausch bei einer gemeinsamen Brotzeit.
Annett Sander
Lade Kommentare …
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.